Eine Studie aus einer randomisierten, kontrollierten Studie (RCT) zeigt, dass der Magseed®-Marker gegenüber Drahtmarkern eine Kostenersparnis von 11 % bietet

Eine kürzlich im BJS veröffentlichte Studie hat ergeben, dass die Umstellung auf Magseed®-Marker die Kosten durch eine höhere Terminflexibilität und weniger Operationsverzögerungen deutlich senken kann.
Pantiora et al (2025) haben Daten von 426 Patientinnen und Patienten ausgewertet, die für die Lokalisierung des Tumors entweder mit einem magnetischen Seed oder mit einem Drahtmarker randomisiert wurden.
Die Ergebnisse zeigten, dass die Gesamtkosten pro Patientin bzw. Patient mit dem Magseed®-Marker im Vergleich zum Drahtmarker um fast 400 € sanken. Hauptgrund dafür war, dass der Seed bereits vor dem Operationstag platziert werden konnte, wodurch Verzögerungen beim Operationsbeginn reduziert und eine höhere Erfolgsrate bei der Lokalisierung erzielt werden konnte.
Diese Veröffentlichung baut auf der wegweisenden MagTotal-Phase-III-studie auf, die zuvor bereits gezeigt hatte, dass die Kombination des Magseed®-Markers mit dem Magtrace®-Lymphtracer in einer vollständig magnetischen Technik zu weniger Lokalisationsfehlern (1,9 % gegenüber 10,1 % bei Drahtmarkern), kürzeren Operationszeiten und einer höheren Zufriedenheit des Personals führt.
Hier sind die wichtigsten Ergebnisse aus den neuen Daten:
· Der Magseed®-Marker verkürzte die Operationszeiten und ermöglichte eine flexiblere Terminplanung sowie effizientere chirurgische Abläufe.
· Dadurch sanken die Gesamtkosten pro Patientin bzw. Patient um 11,1 % im Vergleich zu Drahtmarkern (€3.123 gegenüber €3.514).
· Die deutlichen Kosteneinsparungen blieben auch in verschiedenen Ablauf-Szenarien bestehen.
"Despite higher device costs, magnetic seeds achieved overall cost containment within the frame of a totally magnetic technique through shorter localization and operating times, whilst increasing satisfaction among healthcare practitioners”